Afrika


Lage und Fläche:
Afrika ist im Norden vom Mittelmeer, im Westen vom Atlantik, im Osten vom Indischen Ozean und dem Roten Meer umgeben. Die Küstenlänge beträgt 30.490 km, was gemessen an der großen Fläche relativ wenig ist. Die einzige Landverbindung zu anderen Festlandmassen, bzw. zu Eurasien, bildet der Sinai, der zwischen Afrika und der Arabischen Halbinsel liegt. Europa liegt Afrika an der Straße von Gibraltar und der Straße von Sizilien am nächsten. Der südlichste Punkt Afrikas ist Kap Agulhas auf 34°50' Süd. Der afrikanische Erdteil ist nur wenig gegliedert; er hat weniger Inseln und Halbinseln als alle anderen Kontinente.

Sprache:
Insgesamt gibt es über 2000 eigenständige afrikanische Sprachen, von denen rund 50 als größere Sprachen gelten, die jeweils von über einer Million Menschen gesprochen werden. Einige der wichtigsten afrikanischen Sprachen sind Swahili, Igbo, Hausa und Fulfulde. Die ehemaligen europäischen Kolonialsprachen werden vielerorts noch gesprochen.

Einwohner:
Afrika hat etwa eine Milliarde Einwohner (Stand 2009), wovon die meisten südlich der weitgehend unbesiedelten Wüste Sahara in Schwarzafrika (subsaharisches Afrika) leben. In Nordafrika, wo hauptsächlich Berber und Araber leben, gibt es nur rund 210 Millionen Einwohner. Der bevölkerungsreichste Staat ist Nigeria mit über 150 Millionen Einwohnern. Der bevölkerungsärmste Staat sind die Seychellen mit 80.000 Einwohnern. Die größte Stadt Afrikas ist Kairo (Ägypten) mit 15.707.992 Einwohnern, danach folgt Lagos (Nigeria) mit 11.153.863 Einwohnern; die drittgrößte Stadt des Kontinents ist Kinshasa (Demokratische Republik Kongo) mit 8.096.254 Einwohnern.

Uhrzeit:
Mitteleuropäische Zeit von minus 1 Stunde bis plus 3 Stunden.

Klima:
Insgesamt gibt es über 2000 eigenständige afrikanische Sprachen, von denen rund 50 als größere Sprachen gelten, die jeweils von über einer Million Menschen gesprochen werden. Einige der wichtigsten afrikanischen Sprachen sind Swahili, Igbo, Hausa und Fulfulde. Die ehemaligen europäischen Kolonialsprachen werden vielerorts noch gesprochen.

Essen und Trinken:
Generell ist die Verpflegung in jedem afrikanischen Land anders. Vorsicht ist bei Leitungswasser, ungekochten Fleich, Fisch und Meeresfrüchten geboten. Alle Speisen, die gut durchgegart oder eine feste Hülle aufweisen, sind unbedenklich.

Medizinische Versorgung:
Sie sollten sich über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxe-Maßnahmen rechtzeitig informieren; ggf. sollte ärztlicher Rat zu Thrombose- und anderen Gesundheitsrisiken eingeholt werden. Auf allg. Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird ausdrücklich verwiesen.

Stromversorgung:
220 Volt/50 Hertz Wechselstrom; dreipolige Stecker.

Einreisebestimmungen:
Je nach Reiseland verschieden. Südafrika: keine Visumspflicht bei einem Aufenthalt von bis zu 90 Tagen (ausgenommen Arbeits- und Studienaufenthalte). Es wird allerdings bei der Einreise ein kostenloses „Temporary Residence Permit“ im Reisepass angebracht. Tanzania: Visumspflicht: Ja, für Gewöhnliche, Dienst- und Diplomatenpässe. Visum erhältlich:  grundsätzlich wäre bei der auch für Österreich zuständigen tansanischen Botschaft in Berlin das Visum zu beantragen, österreichische Staatsbürger erhalten jedoch bei Einreise (Flughafen, Grenzübergang) gegen eine Gebühr von USD 50,-- oder EUR 50,- ein entsprechendes Einreisevisum ausgestellt. Reisedokumente: Reisepass. Kenia: Visumspflicht: Ja, für Gewöhnliche, Dienst,- und Diplomatenpässe. Visum erhältlich:  Visum wäre grundsätzlich bei der zuständigen kenianischen Botschaft in Wien zu beantragen, österreichische Staatsbürger erhalten jedoch bei der Einreise (Flughafen, Grenzübergang) gegen eine Gebühr von USD 50,00 ein entsprechendes Einreisevisum (einfach bis zu 90 Tage gültig) ausgestellt. Reisedokumente: Reisepass.

Tipp:
Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und ent- sprechenden Sonnenschutz zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Gepäck:
In Ihrem Gepäck sollte, bei allen Reisen, insbesondere auch bei „Safaris“ im südlichen und östlichen Afrika, nicht fehlen: Sonnenhut, starke Sonnenschutzcreme (mindestens Faktor 12 oder höher), Sonnenbrille, Badehose/-anzug, Taschenlampe mit Ersatzbatterien und Ersatzbirne, Fernglas und Taschenmesser (während der internationalen und nationalen Flüge mit Linienmaschinen nicht im Handgepäck transportieren!). Eine kleine Reiseapotheke mit persönlichen Medikamenten, Insektenschutzmittel, Creme gegen Insektenstiche, Mittel gegen Durchfall, Erkältung und Ohrenschmerzen, Schmerztabletten, elastische Binde und Pflaster gehören ebenfalls ins Reisegepäck – bitte fragen Sie Ihren Hausarzt. Nehmen Sie mehr Filme oder Speicherkarten mit als geplant (Motiv-Vielfalt!). Denken Sie auch an Ersatzbatterien für Ihre Kamera!

Kleidung:
Die Kleiderordnung im Busch ist „safari casual“, d.h. während des Tages sind T-Shirt, breitkrempige Hüte, Sonnenbrille und kurze Hosen üblich. Bei Fußsafaris und Pirschfahrten sollte nur Kleidung in neutralen und gedeckten Farben getragen werden (keine leuchtenden Farben oder weiß). Zum Abendessen und am Lagerfeuer empfehlen wir eine legere, lange Hose und ein langärmeliges Hemd (schützt zusätzlich gegen Mückenstiche). Jeans können immer getragen werden, eine Krawatte lassen Sie besser zu Hause. Im Südwinter (Juli/August) kann es von 20°C tagsüber bis zu 0°C nachts abkühlen. Für Pirschfahrten empfiehlt sich dann morgens und abends eine Wollmütze, dünne Wollhandschuhe sowie ein Anorak und/oder Pullover.

Unterkünfte:
Zu „Unterkünften“ zählen Hotels, Resorts, Gästehäuser, Gästefarmen, Pensionen, Lodges und Game Lodges sowie Camps. Diese Unterkünfte sind in den Ländern des südlichen und östlichen Afrikas qualitativ sehr unterschiedlich – von einfach und rustikal bis sehr hochwertig oder gar luxuriös. Für die durch staatliche Stellen vorgenommene Graduierung mit „Sternen“ existiert keine gemeinsame Grundlage oder Abstimmung in diesen Ländern.

Hotels und Resorts:
Dies sind größere und kleinere Hotelanlagen mit Restaurant und in der Regel mit Schwimmbad. Die Resorts liegen direkt am oder in unmittelbarer Nähe zum Meeresstrand bzw. an einem See.

Lodges und Camps:
Diese Bewertung erhalten Unterkünfte, die in aller Regel mehr oder weniger intensive Wildbeobachtungsaktivitäten anbieten. Dazu zählen auch Vogelbeobachtung und naturkundliche Unternehmungen (Beispiel: Ausflüge in die Namib-Wüste oder die Makgadikgadi Pans). Soweit die Unterkünfte dieser Kategorie „im Busch“ liegen, ist nur teilweise elektrischer Strom verfügbar. Bei manchen Unterkünften werden bewusst zur Beleuchtung Petroleum-Lampen und Kerzen eingesetzt – der Romantik und des „Out of Africa feelings“ wegen! Wo ein Telefon fehlt, wird der Kontakt zur Außenwelt durch Funk aufrecht erhalten.

Gästehäuser, Pensionen & Gästefarmen:
Diese Art der Unterkunft bietet in der Regel nur eine begrenzte Anzahl von Zimmern, die auf sehr unterschiedliche Art ausgestattet sind. Oft ist kein Restaurant vorhanden und man erhält auch nur teilweise ein Frühstück. Die Leitung dieser Gästehäuser, Pensionen und Gästefarmen übernimmt der Eigentümer selbst. Gästefarmen in Namibia haben teilweise noch einen aktiven Farmbetrieb und werden oft von den Eigentümern persönlich geleitet. Der Kontakt zu den Farmersleuten ist oft eng. So werden Mahlzeiten im Esszimmer des Farmhauses gemeinsam mit den Eigentümern eingenommen. Der Aufenthalt mit Familienanschluss bietet eine gute Gelegenheit „Land und Leute“ kennenzulernen. Außerdem können Sie von den Haustieren der Eigentümer begrüßt werden.