Mythos auf der Seidenstraße
Ort: Usbekistan
Mythos der Seidenstraße – Auf den Spuren Alexanders Termin: 1. - 9.4.12Das Herz Mittelasiens zählte schon immer zu den Schauplätzen der Geschichte. Namen bedeutender Eroberer - Alexander der Große, der berüchtigte Dschingis-Khan und der grausame Timur - sind mit der bis 1991 zur Sowjetunion gehörenden Republik Usbekistan eng verbunden. Die Städte Buchara, Chiwa und Samarkand, einst blühende Zentren antiker Kultur, fädeln sich wie Perlen auf das Band der alten Seidenstraße. Mehr als 1000 Jahre hindurch gelangten kostbare Handelsgüter auf den Karawanenwegen von China über Mittelasien ins Abendland und brachten der Region einen Reichtum, der sich in prachtvollen Bauwerken von unschätzbarem Wert präsentiert. Türkisfarbene Kacheln und Kuppeltürme der Moscheen und Medresen scheinen sich mit dem Blau des Himmels zu vereinen. Neues Gedankengut war den durchziehenden Völkern ebenso zu verdanken wie das Entstehen neuer Religionen. Eine faszinierende Reise, die Sie zum Ursprung aus Tausend und einer Nacht führt. Reiseverlauf: Sonntag, 01.04.: Wien – Taschkent. Linienflug von Wien nach Taschkent via Istanbul.Montag, 02.04.: Taschkent. Ankunft um 01.10 Uhr in Taschkent. Erledigung der Einreiseformalitäten, Empfang durch den örtlichen Reiseleiter und Transfer zum Hotel. Ruhepause. Am Nachmittag Beginn der Stadtbesichtigung (Medrese Barakchan mit dem alten Koranbuch, Mausoleum Kaffal Schaschi, Medrese Kukeldasch, Parlament (von außen) und A. Navoi Park, Medrese Abdul Kassim mit der Schule der Handwerker, Metrofahrt).Dienstag, 03.04.: Taschkent – Urgentsch – Chiva. Am frühen Morgen Flug nach Urgentsch und anschließend Fahrt nach Chiva. Die ehemalige Hauptstadt von Choresm wird wegen der Abgeschlossenheit und der Harmonie ihres Architekturensembles als einmalig in ganz Zentralasien gerühmt. Paläste, sakrale Stätten, Marmorschnitzereien und farbige Glaskacheln bilden in der vor 2000 Jahren am Wüstenrand entstandenen Stadt ein buntes Kaleidoskop. Im Schutze mächtiger Stadtmauern liegt Itschan Kala, die Altstadt von Chiva. Besichtigung des Minaretts Kelte Minar und der Medrese Amin Khan, der Dschuma Moschee, der Zitadelle Kunya Ark, des Mausoleums Pahlawan Mahmud und des Palastes Tasch Hauli.Mittwoch, 04.04.: Chiva – Buchara. Busfahrt durch die Wüste Kisilkum nach Buchara, eine der sieben Heiligen Städte des Islam. Unterwegs Picknick in der Wüste. Die 2.500 jährige Stadt übertrifft in Bezug auf die Anzahl ihrer Bauwerke sogar Samarkand und macht jeden Besucher glauben, er sei in eine Stadt aus dem Märchen „Tausend und eine Nacht“ versetzt. Wir besichtigen die Zitadelle Ark und die Moschee Bala Haus.Donnerstag, 05.04.: Buchara. Heute besichtigen wir das Chashma Ajub Mausoleum, die Medresse Miri-Arab, die Moschee Kalon und das 1127 errichtete Minarett Kalon, das Wahrzeichen der Stadt. Anschließend Besuch der Medrese Ulughbek, des Mausoleums der Samaniden und des malerischen Lyabi Haus Komplexes mit dem Wasserbecken und der Medrese Nadir Devon-Begi, wo wir den Tag mit einem Abendessen im Rahmen einer Folklorevorstellung beschließen werden.Freitag, 06.04.: Buchara – Schachrisabs – Samarkand. Die heutige Route führt entlang des Sarafschen Tales in die „grüne Stadt“ Schachrisabs, wo sich im Osten die schneebedeckten Berge des Hindukusch erheben. Die Stadt ist Geburtsort und Stammsitz Timur Tamerlans. In Schachrisabs besichtigen wir den prächtigen weißen Palast Ak-Saray, der 1380 errichtet wurde, die „Gök Gumbaz Moschee“ und den Komplex „Dar us Saadat“ (Haus des Nachdenkens) mit einem außergewöhnlichen Mausoleum. Danach Weiterfahrt nach Samarkand.Samstag, 07.04.: Samarkand. In dieser Stadt nahmen die Märchen ihren Anfang, hier vermählte sich Alexander der Große und unter Timur galt Samarkand als die schönste Stadt der Welt. Eindrucksvoll leuchten die himmelblauen Kuppeln des Gur-Emir-Mausoleums, das Grabmal Timurs. Der berühmteste Platz des Orients, der Registan, fasziniert mit seinem Ensemble von Medresen, Karawansereien und Moscheen. Hier hat man das Gefühl, im Mittelpunkt der Welt zu sein. Ein ehrfurchtsgebietender Ort ist die Gräberstadt „Schah i zinda“, zu der die „Treppe ins Paradies“ führt. Das Observatorium „Ulughbek“ zählte ursprünglich zu den größten des Mittelalters. Zum Tagesausklang erwartet uns ein Abendessen bei einer usbekischen Familie. Wir fahren auch zu einer katholischen Kirche, wo wir an der Osternachtsfeier teilnehmen können.Sonntag, 08.04.: Samarkand – Taschkent. Der Vormittag wird weiteren Besichtigungen in Samarkand gewidmet. Die unter Tamerlans Lieblingsfrau errichtete Moschee „Bibi Hanim“ war die größte und prächtigste in Zentralasien. Ein Erdbeben zerstörte 1897 den grandiosen Bau, es gelang aber die Moschee fast vollständig wieder aufzubauen. Ein besonderes Erlebnis für jeden Besucher ist der alte Bazar mit seinen betörenden Düften, von exotischen Köstlichkeiten überquellenden Tischen, buntgekleideten Marktfrauen und Männern, die auf Holzbetten im Teehaus liegen, essen, trinken und Backgammon spielen. Am Nachmittag Fahrt nach Taschkent. Abschiedsabendessen in einem Restaurant.Montag, 09.04.: Taschkent – Wien. Rückflug über Istanbul nach Wien.Reiseleitung: OStR Prof. Ingomar Tratz Inkludierte Leistungen:
Linienflüge Wien – Taschkent – Wien via Istanbul mit Türkisch Airlines, Flughafentaxen (derzeit € 252,-) 20 kg Freigepäck Inlandsflug Taschkent – Urgentsch Unterbringung in guten Mittelklassehotels Zimmer mit DU/WC, Halbpension (vom 2. Tag morgens bis zum 8. Tag abends) Picknick in der Wüste Rundreise lt. Programm mit modernen, klimatisierten Bus Eintritte lokale Stadtführungen und deutsch sprechende örtliche Reiseleitung KMBReisebegleitung ab/bis Österreich Pauschalpreis pro Person € 1.590,- EZZ € 142,-Mindestteilnehmerzahl 25 Personen. Druckfehler, Änderungen und Verfügbarkeit vorbehalten