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P R E S S E I N F O R M A T I O N |
Italiens Urlaubsstrände unter den saubersten EuropasSchlagzeilen über Italiens „verschmutzte Meer“ verunsicherten in den letzten Tagen die Urlauber. Sind die Urlaubsstrände des Belpaese wirklich verunreinigt? Der Italien-Reiseveranstalter PRIMA REISEN hat die wichtigsten Tatsachen zusammengestellt. Faktum ist: Vor einzelnen Industrieküsten wurden heuer stärkere Verunreinigungen registiert – aber bei den Urlaubsstränden liegt Italien mit 90 Auszeichnungen zur „Blauen Flagge“ nach Spanien europaweit auf Platz zwei. Damit garantieren Italiens Strände mehr ungetrübtes Badevergnügen als fast alle anderen Länder Europas. „Schmutziges Meer in Italien“ – Schlagzeilen wie diese warfen in den letzten beiden Tagen ein ungünstiges Licht auf das Lieblingsurlaubsland der Österreicher. Italiens Meer liegt bei der Wasserqualität im Europa-Vergleich auf Platz zwei – das berichtet hingegen die renommierte italienische Tageszeitung Corriere della Sera topaktuell am heutigen Donnerstag, den 19. Mai. Das Belpaese konnte die Anzahl der mit der „Blauen Flagge“ ausgezeichneten Strände sogar um vier auf 90 steigern. 94 Prozent der italienischen Küsten sind sauber Welche dieser beiden Nachrichten sind für den Urlauber wirklich relevant? „Die Schlagzeilen der letzten Tage erwecken den Eindruck, dass Italien-Reisende mit schmutzigen Stränden rechnen müssen“, erläutert Mag. Günter Exel, Marketingleiter des Italien-Reiseveranstalters PRIMA REISEN. „Tatsächlich ist das Meer an 94 Prozent der italienischen Küsten sauber.“ Mit Meldungen wie „Urlauber sollten die Regionen Kampanien und Latium meiden“ verletzen Medien bereits fahrlässig das Objektivitätsgebot. „Schlagzeilen verkürzen und verfälschen die Tatsachen“, warnt Exel, der als langjähriger Chefredakteur zweier Tourismus-Fachzeitschriften die Fallstricke der Medienszene bestens kennt. „Verunsicherte Urlauber sollten sich deshalb an den Fakten orientieren.“ Fakten statt Schlagzeilen Und diese Fakten zeichnen ein klares Bild: Vor einzelnen Industrieküsten wurden heuer stärkere Verunreinigungen registiert – aber bei den Urlaubsstränden liegt Italien mit 90 Auszeichnungen zur „Blauen Flagge“auf Platz zwei in Europa. Die Fakten im Detail: • An 94 Prozent der italienischen Küsten ist das Wasser sauber. Von den insgesamt 7375,3 Küstenkilometern Italiens erließ Italiens Gesundheitsministerium für 433,6 Kilometer ein Badeverbot mit der „Schwarzen Flagge“. • Nach Jahren mit ständig verbesserter Wasserqualität stieg der Anteil der mit der „Schwarzen Flagge“ markierten Strände 2005 erstmals wieder um 27,9 Kilometer resp. um 7 Prozent. An diesen 0,38 Prozent der italienischen Küste entzündeten sich die Negativschlagzeilen. • Steigende Verschmutzungen wurde insbesondere an den Industrieküsten Kampaniens und Latiums registriert: rund um Rom bei Ostia, Fregene, Fiumicino sowie vor Neapel und Caserta. An 88 Prozent der Küste Latiums sowie an 80,2 Prozent der kampanischen Küste ist das Baden bedenkenlos möglich. Auch an der südlichen Adria um Bari verschlechterte sich die Wasserqualität. In Isola Sacra an der Tibermündung wurden Salmonellen im Wasser festgestellt. • Die saubersten Strände Italiens finden sich in Ligurien, der Toskana sowie an der oberen Adria. Eine fleckenlos reine Weste gesteht Italiens Gesundheitsministerium den Stränden der Provinzen Venedig, Udine, Görz, Rovigo, Ferrara und Lucca zu. • Im Europavergleich liegt Italiens Meer liegt bei der Wasserqualität auf Platz zwei – das berichtet der Corriere della Sera vom 19. Mai 2005. Italien konnte die Anzahl der mit der „Blauen Flagge“ ausgezeichneten Strände sogar um vier auf 90 steigern; nur Spanien hat mit 98 „Blauen Flaggen“ mehr Strände mit ausgezeichneter Wasserqualität. • Die meisten „Blauen Flaggen“ wehen an den Stränden Liguriens (12), gefolgt von der Toskana, den Marken und den Abruzzen mit 11 ausgezeichneten Stränden. Dahinter folgen die Emilia Romagna mit 8 „Blauen Flaggen“, Apulien und Kalabrien mit 5, Latium mit 4, Sizilien und Sardinien mit 3, das Veneto und Friaul-Julisch Venetien mit 2 sowie das Molise und die Basilicata mit je einer „Blauen Flagge“. • Die gute Wasserqualität Italiens bestätigt auch der vor wenigen Tagen veröffentlichte „Blaue Führer“ der italienischen Umweltschutzorganisation Legambiente. Die allerbeste Beurteilung erhielt Castiglione della Pescaia in der Toskana, gefolgt von den fünf Dörfern der „Cinque Terre“ in Ligurien und Bosa auf Sardinien. Sechs der zehn saubersten Strandbereiche liegen übrigens am Tyrrhenischen Meer. PRIMA REISEN: Keine Anlagen betroffen Kein Thema sind die Schlagzeilen vom „verschmutzten Meer“ auch für Kunden des Reiseveranstalters PRIMA REISEN. Die meisten klassischen Urlaubsstrände liegen ohnedies nicht in den von Italiens Gesundheitsministerium bemäkelten Gebieten. Auch für die beiden in der Region Neapel gelegenen Anlagen Villagio Nettuno und Stella Maris gibt es keinen Grund zur Sorge: „Die Strände sind okay“, bestätigt Nunzia Atanasio von der PRIMA-Partneragentur AVI Travel Agency. … und noch ein Tipp zum Thema Strandliegen Ebenfalls für Schlagzeilen sorgte eine Untersuchung des italienischen Konsumentenschutzverbandes, wonach zwei Strandliegen und ein Sonnenschirm für eine Woche im Schnitt 146 Euro kosten – drei Prozent mehr als im Vorjahr. „Um teure Strandgebühren zu vermeiden, empfiehlt sich ein Blick in den Katalog ‚mare 2005‘“, empfiehlt Eva Liebethat von der PRIMA REISEN-Buchungszentrale. „Achten Sie auf den Vermerk ‚Strandservice inkludiert‘ bzw. ‚2 Liegen und ein Sonnenschirm inkludiert‘ in den Hotelbeschreibungen. Hier ist nicht nur die Strandliege im Preis inkludiert – über PRIMA REISEN können Sie auch den Platz in der ersten Reihe bereits vorreservieren!“
Wien, 19. Mai 2005
Herausgegeben von PRIMA REISEN GmbH, Fillgradergasse 7, A-1060 Wien www.primareisen.com
Presse-Rückfragen: Mag. Günter Exel, Tel. 01/58080-35, Fax 01/58080-80 e-mail: g.exel@primareisen.com |