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10 Dinge, die man in Finnland im Winter unbedingt machen sollte

Unsere Tipps für einen perfekten Winterurlaub!

10 Dinge, die man in Finnland im Winter unbedingt machen sollte

Ja, finnische Winter sind kalt: Von Dezember bis April können die Temperaturen bei bis zu -15° C liegen. Viele sind aber überrascht, dass sich die Temperatur - aufgrund der trockenen Luft - gar nicht so kalt anfühlt, wie sie tatsächlich ist. Auch die Winternächte in Finnisch-Lappland sind länger als in Mitteleuropa. Im Dezember und Jänner, wenn die Sonne nicht über den Horizont kommt, könnt Ihr mit rund fünf Stunden Tageslicht rechnen - die Dämmerung strahlt dann eine mystische Ruhe in den schönsten Blau- und Rottönen aus. Die Tage werden aber schnell wieder bedeutend länger und ab Februar stehen bereits acht Stunden Tageslicht für allerlei Ausflüge zur Verfügung. 

Wenn Finnland für Monate unter einer dicken Schneedecke verschwindet, bietet es ideale Voraussetzungen für zahlreiche Winteraktivitäten: So nahe am Polarkreis gibt es in den Wintermonaten Jänner bis März tolle Chancen, die Nordlichter zu sehen! Doch auch tagsüber kann man - Schneegarantie sei dank - zahlreiche Winteraktivitäten unternehmen. 

Eine Nacht im Glasiglu verbringen

Im finnischen Winter verschwindet die Sonne für Monate. Diese Zeit wird "Kaamos" genannt. Während Kaamos ist es jedoch nicht völlig dunkel: Der helle Schnee, der Mond und die Sterne und - wenn man Glück hat - die Nordlichter, schaffen eine ganz einzigartige Atmosphäre.

Das Glasiglu"dorf" liegt auf 340 Metern Höhe mitten in der tief verschneiten Landschaft im Norden Finnlands, etwa 15 Minuten Fahrzeit vom Flughafen Kittilä entfernt. Jedes einzelne Glasiglu verfügt über eine beheizte Glaskuppel, die einen uneingeschränkten Rund-um-Blick ermöglicht und somit beste Voraussetzungen bietet, um bei geeignetem Wetter die Polarlichter am Nachthimmel zu sehen. Die 23m² großen Iglus sind ausgestattet mit WIFI, einem Badezimmer mit WC, einer Miniküche sowie motorisierten Betten, die man in die gewünschte Position einstellen kann, um die Polarlichter bestens beobachten zu können. 

Frühstück ist übrigens im Übernachtungspreis inkludiert. Das nahe gelegene Restaurant Aurora Sky eignet sich perfekt für ein Abendessen um in die skandinavische Küche einzutauchen. Solltet Ihr euch überlegen, eine Nacht im Glasiglu zu verbringen beachtet bitte, dass aufgrund der großen Nachfrage in den Wintermonaten die Verfügbarkeit sehr eingeschränkt sein kann!

Eine Tour mit dem Husky- oder Rentierschlitten 

Was gibt es für eine bessere Möglichkeit, die weiße, kalte Wildnis zu erleben, als unter einem Rentierfell gekuschelt in einem Schlitten, der von einem Rudel Huskies oder dem Transportmittel des Weihnachtsmannes - Rudolph das Rentier - gezogen wird?!

Die weite Landschaft Lapplands und die Schneesicherheit bieten optimale Bedingungen für eine Schlittenfahrt. Huskyschlittentouren können für ein, zwei Stunden oder sogar mehrere Tage gebucht werden. Hier teilt Ihr Euch zu zweit einen Schlitten und könnt selbst den Schlitten lenken. Selbstverständlich werdet Ihr auf der Tour von einem erfahrenen Schlittenführer begleitet. Rentierschlittenausflüge hingegen sind in der Regel kürzer, weniger rasant und daher besser geeignet für kleine Kinder. 

 

Einmal den echten Weihnachtsmann treffen

Jeder weiß, dass der einzige echte Weihnachtsmann aus Finnland kommt. Manche wissen jedoch nicht, dass man ihn in Rovaniemi, dem Weihnachtsmanndorf im Norden Finnlands, das ganze Jahr über treffen kann! Hier befindet sich neben zahlreichen Souvenirgeschäften und Kunsthandwerksläden auch das Hauptpostamt des Weihnachtsmannes. Man sollte es nicht verabsäumen, sich hier den einzigartigen Poststempel für seine Urlaubspost abzuholen. 

In unmittelbarer Entfernung liegt das Arktikum, ein eindrucksvolles Gebäude, das Museum und Arktis-Wissenschaftszentrum vereint. Die Ausstellungen bieten einen umfassenden Einblick über die Geschichte und Kultur Lapplands sowie über das Leben nördlich des Polarkreises.

Mit dem Motorschlitten durch die Wildnis

Wer Spaß an der Geschwindigkeit hat, kommt mit einer Motorschlittentour voll auf seine Kosten. Die geführten Touren (oder man borgt sich einen Motorschlitten für einen Tag selber aus) führen durch winterliche Seen- und Waldlandschaften, auf vorgegebenen Tracks oder durch den Tiefschnee und inkludieren meist eine kleine Stärkung sowie Thermokleidung (Overall, Helm, Handschuhe und Schuhe). 

Ein Besuch im Eishotel

Da das SnowVillage und das Eishotel komplett aus Schnee und Eis gebaut wird, schmilzt dieses in den wärmeren Monaten und muss daher jedes Jahr neu errichtet werden - dadurch entsteht jedes Jahr ein neues Gebäude, das sich von dem aus dem Vorjahr signifikant unterscheidet. Jedes Jahr werden rund 20 Millionen Kilo Schnee und 350.000 Kilo Eis für den Bau genutzt. Denn das SnowVillage umfasst eine Fläche von rund 20.000 Quadratmetern und besteht aus einem Eishotel mit Schneezimmern und Suiten, einem Eis-Restaurant, einer Eis-Bar und sogar einer Eis-Kapelle. Da der Schnee gut isoliert, liegt die Raumtemperatur in den Zimmern "nur" zwischen -2° und -5° Celsius. Wem dies zu kalt ist, kann das Hotel auch tagsüber besuchen - oder sich in einem beheizten "Notraum" zurückziehen. 

In diesem Jahr ist das gesamte Hotel übrigens in Zusammenarbeit mit HBO im Stil von Game of Thrones gestaltet. So findet man einen lebensgroßen Eisernen Thron, die Braavosi Halle der Gesichter und einen White Walker, der mit leuchtenden blauen Augen den Schlaf der Gäste überwacht. Paare können übrigens in der Eis-Kapelle auch heiraten!

Die Sami treffen

Die Sami sind das letzte indogene Volk Europas. In Finnland, Norwegen und Schweden kann man noch die Kultur, Sprache und traditionellen Lebensweisen kennen lernen. In Finnland gibt es ca. 9.000 Samen und die Erhaltung ihrer bedrohten Sprache und Kultur wird von einem autonomen Parlament in Inari, Finnland, geregelt.

Die Samen besitzen ein reiches kulturelles Erbe und sind bekannt für ihre enge Verbindung zu dem Land, auf dem sie leben. Die Aufzucht von Rentieren ist ein großer Bestandteil der samischen Kultur und Lebensweise, und so werdet Ihr mit einiger Sicherheit auf dem einen oder anderen Ausflug zu einer Rentierfarm auch eine samische Familie kennen lernen. 

Radfahren im Tiefschnee oder Kart fahren auf Eis?

"Fatbikes", das sind eigentlich Fahrräder mit speziellen Reifen, die durch ihre Breite und den speziellen Grip ein problemloses Vorankommen im Schnee ermöglichen. Auch Eiskarts sind mit speziellen Reifen ausgestattet und so Ihr könnt auf eigenen Rennstrecken mit- oder gegeneinander fahren.

Die finnische Sauna

Die finnische Sauna ist essenzieller Bestandteil der finnischen Kultur: Schätzungsweise gibt es über 2 Millionen Saunen in Finnland - bei 5,3 Millionen Einwohnern entspricht dies etwa einer Sauna pro Haushalt! Im Winter bieten die eisigen Temperaturen einen perfekten Kontrast zur dampfenden heißen Sauna. Das anschließende Eintauchen in eisige Seen oder das Rollen im Schnee soll gut für die Blutzirkulation sein, ist aber nur etwas für sehr Mutige!

Schon gewusst? Das Wort "Sauna" ist übrigens das einzige finnische Wort, das den Einzug in andere internationale Sprachen geschafft hat. 

Snowkiten über unberührte Tiefschneeflächen

Die langen Winter in Finnland sorgen für monatelange Schneesicherheit -  und bieten optimale Voraussetzungen, die eine oder andere neue Wintersportart auszuprobieren. Snowkiten verbindet die Geschwindigkeit des Skifahrens oder Snowboardens mit dem Spaß und Fluggefühl des Kitesurfens. Also schnallt Euch eure Ski oder Euer Snowboard an und lenkt mit Eurem Kite über die Pisten und unberührte Landschaften! Vor Ort werden Kurse für Anfänger und Profis angeboten und auch das Equipment kann man sich ausleihen. 

Die Polarlichter beobachten

Im Norden Finnlands kann man das Nordlicht in etwa jeder zweiten Nacht zwischen September und März beobachten - sofern der Himmel klar und ausreichend dunkel ist. Daher sind Spätherbst, Winter und Frühling besonders geeignet, die Nordlichter zu sehen. Die beste Tageszeit ist übrigens ein bis zwei Stunden vor oder nach Mitternacht. Die Dauer ist ganz unterschiedlich; von 20 Sekunden bis zu mehreren Stunden kann man das außergewöhnliche Spektakel erleben! Selbst mit modernster technischer Ausrüstung kann man die Erscheinung aber nicht mit Bestimmtheit vorhersagen – damit wird jede Beobachtung zu etwas ganz Besonderem. Über die Website "Auroras Now!" könnt Ihr Euch aber zu einem kostenlosen Newsletter anmelden und so erfahren, wann die Voraussetzungen besonders gut sind.

In Finnland werden dazu zahlreiche Ausflüge angeboten: Ob eine geführte Schneeschuhwanderungen oder eine Motor- oder Huskyschlittentour durch die arktische Nacht - erfahrene Guides zeigen Euch hier die besten Plätze, um die einzigartigen Polarlichter beobachten zu können. 

 

Mehr Infos:  www.primareisen.com/finnland

 

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Kommentare (2)

  • Cathrine

    • 26 Januar 2018 um 13:29
    • #

    Hi, kann man das Glasiglu auch vorab über euch buchen?

    antworten

    • PRIMA REISEN

      • 26 Januar 2018 um 13:33
      • #

      Hi Cathrine, ja gerne! Eine Übernachtung im Glasiglu ist in unserer Reise "Nordischer Wintertraum" bereits inkludiert. Du kannst den Aufenthalt aber auch zu jeder anderen unserer Finnlandreisen dazu buchen; beachte aber bitte, dass aufgrund der sehr starken Nachfrage bereits ab Oktober die Glasiglus schon früh reserviert werden müssen!

      antworten

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