Die Kanalinseln - Irgendwie englisch, irgendwie mediterran & unglaublich reich an Geschichte und Kultur. Ein Bild, gemalt aus Worten.
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Reisen zum Beitrag . . .
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Inselhüpfen auf den Kanalinseln
„Die Vielfalt und Schönheit der Küstenlandschaft von Jersey haben mich wirklich überrascht.“ – Sara Del Barba (Regisseurin & Texterin)
Als Regisseurin schon viel gesehen und herumgekommen, war ich dennoch nie Teil einer organisierten Gruppenreise, inklusive deutschsprachiger Reiseleitung. So hat diese Reise für mich vieles Neues und Spannendes bedeutet. Vor allem unter Anbetracht des wunderlicherweise so unbekannten Reiseziels. Ganz viele meiner Kontakte vertauschten die Kanalinseln mit den Kanarischen Inseln oder mussten erst einmal nach ihnen googeln. Schon ein kleines Gefühl von Exklusivität.

„Die Vielfalt und Schönheit der Küstenlandschaft von Jersey haben mich wirklich überrascht.“ – Sara Del Barba (Regisseurin & Texterin)
Als Regisseurin schon viel gesehen und herumgekommen, war ich dennoch nie Teil einer organisierten Gruppenreise, inklusive deutschsprachiger Reiseleitung. So hat diese Reise für mich vieles Neues und Spannendes bedeutet. Vor allem unter Anbetracht des wunderlicherweise so unbekannten Reiseziels. Ganz viele meiner Kontakte vertauschten die Kanalinseln mit den Kanarischen Inseln oder mussten erst einmal nach ihnen googeln. Schon ein kleines Gefühl von Exklusivität.

Exklusiver Reisebericht von der Spezialistin, Ausgabe 4: Live vom Ärmelkanal.
Unsere 7-tägige Kanalinseln-Exploration begann sehr bequem mit dem eigens von PRIMA REISEN gecharterten Direktflug von Wien auf Jersey, die größte der 5 bewohnten Inseln am Ärmelkanal, zwischen Großbritannien und Frankreich. Schon aus dem Fenster der Propellermaschine kann man die Andersartigkeit des Landschaftsbildes wahrnehmen. Saftig gras- und dunkelgrüne Feldabschnitte zwischen kleinen Dörfern umringt von hell- bis ins tiefblau abfallende Wasser. Herzlich werden wir von unserer Reiseleitung Maria empfangen und bekommen auf dem Weg zum Merton Hotel, mit dem üppig, abwechslungsreich und wirklich leckeren Abendbuffet, einen ersten Vorgeschmack auf Marias mindestens genauso üppiges Kanalinsel-Wissen. Schnell wird klar, diese Frau weiß alles und wir sind für die nächsten 7 Tage in den besten Händen. Cheers!

Zwischen Ebbe und Flut verändert Jersey sein Antlitz.
Von unserer Basis, dem Merton aus, brechen wir jeden Tag zu neuen Abenteuern auf. Tatsächlich fühlt es sich so an, denn kein Tag gleicht dem anderen und es stehen immer neue Höhepunkte auf dem Plan, die uns einen Mix aus Kultur-, Natur- und Kulinarikerfahrungen bieten. Durch Maria sind wir im Vorhinein schon immer bestens informiert und von unserem unglaublich sympathischen Busfahrer John problemlos überallhin transferiert, sodass der neugierige und dennoch gemütliche Erkundergeist jegliche Freiheit bekommt, sich sorglos zu entfalten. Und das Schöne ist, neben den geplanten Ausflügen bleibt dennoch genug Zeit für die jeweils individuelle Freizeitgestaltung.
Auf Jersey erkunden wir die Innenstadt Saint Helier, die eine sehr interessante Mischung aus einem eindeutig englischen Antlitz mit einem für mich eher undefinierbaren mediterranen Einschlag besitzt. Besondere Höhepunkte sind hier der Besuch des Fischmarktes sowie der lebendigen Markthalle und das Verkosten der speziellen Jersey-Eis-Creme. Die Kühe auf den Inseln sind bekannt für ihre sehr reichhaltige Milch, mit einem Fettgehalt von sage und schreibe 5 % Fett. Daraus entstehen natürlich ganz besonders geschmackvolle Milchprodukte, wie eben auch die Jersey-Eis-Creme. Lecker!
Wir besichtigen die historisch und baulich spannenden Mont Orgeil und Elisabeth Castel und erfahren jede Menge über die deutsche Besatzungszeit in einer alten Grabstätte und auf unseren Fahrten über die Insel. Auf diesen Fahrten kommen wir immer wieder an wunderschönen Cottage Häusern vorbei und beobachten fasziniert, wie der bis zu 18 Meter Höhenunterschied zwischen Ebbe und Flut Boote aufs trockene setzt, gleichzeitig Fußwege zu den Burgen freilegt, um sie wenige Stunden später wieder völlig unter Wasser zu begraben. Wir erkunden Jersey von all seinen Seiten und tauschen uns überrascht darüber aus, wie unterschiedlich die Küstenlandschaft in allen Himmelsrichtungen doch ist. Auf der einen Seite wilde Steilklippen an grünen Hängen und tosender Brandung, so auch der wunderschöne La Corbière Leuchtturm und auf der anderen Seite Hafen mit belebten Promenaden. An den weißen, langen Sandstränden tummeln sich Windsurfer und freundliche Jerseyaner, denen 15 Grad absolut ausreichend sind, um sich in die Wellen zu stürzen. Ein herrlicher Anblick!
Neben den Küsten bietet das Landesinnere eine extrem interessante Vegetation. Man entdeckt eigentümliche Palmen und riesige, bunte Blumengewächse, die in unseren Gefilden einfach nicht vorkommen. Pflanzen aus aller Welt in den prächtigsten Farben, die wegen des alljährlich milden Klimas hervorragend wachsen können. Das wird noch einmal sehr deutlich in den 3 wirklich unterschiedlichen, privaten Blumengärten, deren Besitzer für uns die Pforten öffnen, uns herumführen und ihre Leidenschaft mit uns teilen.

Die Einheimischen erkennen den Unterschied zwischen einer Jersey & einer Guernsey Kuh.
Einer unserer Tage war ganz der kleinen Schwesterinsel Jeserys gewidmet, dem wunderbaren Guernsey. Auf Guernsey gibt es eine mindestens genauso interessante und dennoch nicht gleiche Küstenlandschaft, mit blau, grünen Steinbuchten und wunderbaren Stränden. Die Innenstadt Saint Peter Port entzückt mit ihren bunten Fähnchen, Blumen und kleinen Boutiquen. Es ist sehr amüsant zu hören, was Jersey und Guernsey sich für Geschwisterrivalitäten liefern, wenn es um ihre Kühe, Statuen und Pullover geht.

Ein Wiederkehren für Sark.
Aus einer unglücklichen Begebenheit mit den örtlichen Fährdiensten war es für uns leider nicht möglich, die autofreie Insel Sark zu erkunden. Allerdings hat uns PRIMA REISEN blitzschnell ein tolles Alternativprogramm auf die Beine gestellt, das ich auch nicht hätte missen wollen. Denn durch die zufällige Planänderung sind wir nicht nur in den Genuss einer Führung durch ein örtliches Weingut gekommen, sondern auch zur Verkostung ihrer Weine, des auf den Kanalinseln sehr verbreiteten Cidres und eines ganz speziellen Apple-Brandys. Abgerundet wurde die alkoholische Komponente mit einem englischen Cream Tea, bei dem außen knusprig und innen fluffig leichte Scones mit Clotted Cream, hauseigen produzierter Schokolade und Jerseys ganz spezieller Black Butter gereicht wurden. Die schwarze Butter hat dabei auffallend wenig mit Butter zu tun und hinterlässt einen süßlich, herben Geschmack auf der Zunge. Mir persönlich hat es so gut gefallen, dass für mich das unentdeckte Sark einfach ein willkommener Grund erscheint, um auf diese faszinierenden Inseln wiederzukehren.

Mein Resümee scheint klar zu sein: Die Kanalinseln sind wirklich interessant, noch prickelnd unbekannt und eine landschaftliche Besonderheit. Es gibt eine Menge zu entdecken, köstliches zu probieren, neues zu lernen und offensichtlich nach der Rückkehr eine ganze Menge zu berichten!
Mit besten Grüßen,
(PRIMA REISENDE) Sara Del Barba
Exklusiver Reisebericht von der Spezialistin, Ausgabe 4: Live vom Ärmelkanal.
Unsere 7-tägige Kanalinseln-Exploration begann sehr bequem mit dem eigens von PRIMA REISEN gecharterten Direktflug von Wien auf Jersey, die größte der 5 bewohnten Inseln am Ärmelkanal, zwischen Großbritannien und Frankreich. Schon aus dem Fenster der Propellermaschine kann man die Andersartigkeit des Landschaftsbildes wahrnehmen. Saftig gras- und dunkelgrüne Feldabschnitte zwischen kleinen Dörfern umringt von hell- bis ins tiefblau abfallende Wasser. Herzlich werden wir von unserer Reiseleitung Maria empfangen und bekommen auf dem Weg zum Merton Hotel, mit dem üppig, abwechslungsreich und wirklich leckeren Abendbuffet, einen ersten Vorgeschmack auf Marias mindestens genauso üppiges Kanalinsel-Wissen. Schnell wird klar, diese Frau weiß alles und wir sind für die nächsten 7 Tage in den besten Händen. Cheers!

Zwischen Ebbe und Flut verändert Jersey sein Antlitz.
Von unserer Basis, dem Merton aus, brechen wir jeden Tag zu neuen Abenteuern auf. Tatsächlich fühlt es sich so an, denn kein Tag gleicht dem anderen und es stehen immer neue Höhepunkte auf dem Plan, die uns einen Mix aus Kultur-, Natur- und Kulinarikerfahrungen bieten. Durch Maria sind wir im Vorhinein schon immer bestens informiert und von unserem unglaublich sympathischen Busfahrer John problemlos überallhin transferiert, sodass der neugierige und dennoch gemütliche Erkundergeist jegliche Freiheit bekommt, sich sorglos zu entfalten. Und das Schöne ist, neben den geplanten Ausflügen bleibt dennoch genug Zeit für die jeweils individuelle Freizeitgestaltung.
Auf Jersey erkunden wir die Innenstadt Saint Helier, die eine sehr interessante Mischung aus einem eindeutig englischen Antlitz mit einem für mich eher undefinierbaren mediterranen Einschlag besitzt. Besondere Höhepunkte sind hier der Besuch des Fischmarktes sowie der lebendigen Markthalle und das Verkosten der speziellen Jersey-Eis-Creme. Die Kühe auf den Inseln sind bekannt für ihre sehr reichhaltige Milch, mit einem Fettgehalt von sage und schreibe 5 % Fett. Daraus entstehen natürlich ganz besonders geschmackvolle Milchprodukte, wie eben auch die Jersey-Eis-Creme. Lecker!
Wir besichtigen die historisch und baulich spannenden Mont Orgeil und Elisabeth Castel und erfahren jede Menge über die deutsche Besatzungszeit in einer alten Grabstätte und auf unseren Fahrten über die Insel. Auf diesen Fahrten kommen wir immer wieder an wunderschönen Cottage Häusern vorbei und beobachten fasziniert, wie der bis zu 18 Meter Höhenunterschied zwischen Ebbe und Flut Boote aufs trockene setzt, gleichzeitig Fußwege zu den Burgen freilegt, um sie wenige Stunden später wieder völlig unter Wasser zu begraben. Wir erkunden Jersey von all seinen Seiten und tauschen uns überrascht darüber aus, wie unterschiedlich die Küstenlandschaft in allen Himmelsrichtungen doch ist. Auf der einen Seite wilde Steilklippen an grünen Hängen und tosender Brandung, so auch der wunderschöne La Corbière Leuchtturm und auf der anderen Seite Hafen mit belebten Promenaden. An den weißen, langen Sandstränden tummeln sich Windsurfer und freundliche Jerseyaner, denen 15 Grad absolut ausreichend sind, um sich in die Wellen zu stürzen. Ein herrlicher Anblick!
Neben den Küsten bietet das Landesinnere eine extrem interessante Vegetation. Man entdeckt eigentümliche Palmen und riesige, bunte Blumengewächse, die in unseren Gefilden einfach nicht vorkommen. Pflanzen aus aller Welt in den prächtigsten Farben, die wegen des alljährlich milden Klimas hervorragend wachsen können. Das wird noch einmal sehr deutlich in den 3 wirklich unterschiedlichen, privaten Blumengärten, deren Besitzer für uns die Pforten öffnen, uns herumführen und ihre Leidenschaft mit uns teilen.

Die Einheimischen erkennen den Unterschied zwischen einer Jersey & einer Guernsey Kuh.
Einer unserer Tage war ganz der kleinen Schwesterinsel Jeserys gewidmet, dem wunderbaren Guernsey. Auf Guernsey gibt es eine mindestens genauso interessante und dennoch nicht gleiche Küstenlandschaft, mit blau, grünen Steinbuchten und wunderbaren Stränden. Die Innenstadt Saint Peter Port entzückt mit ihren bunten Fähnchen, Blumen und kleinen Boutiquen. Es ist sehr amüsant zu hören, was Jersey und Guernsey sich für Geschwisterrivalitäten liefern, wenn es um ihre Kühe, Statuen und Pullover geht.

Ein Wiederkehren für Sark.
Aus einer unglücklichen Begebenheit mit den örtlichen Fährdiensten war es für uns leider nicht möglich, die autofreie Insel Sark zu erkunden. Allerdings hat uns PRIMA REISEN blitzschnell ein tolles Alternativprogramm auf die Beine gestellt, das ich auch nicht hätte missen wollen. Denn durch die zufällige Planänderung sind wir nicht nur in den Genuss einer Führung durch ein örtliches Weingut gekommen, sondern auch zur Verkostung ihrer Weine, des auf den Kanalinseln sehr verbreiteten Cidres und eines ganz speziellen Apple-Brandys. Abgerundet wurde die alkoholische Komponente mit einem englischen Cream Tea, bei dem außen knusprig und innen fluffig leichte Scones mit Clotted Cream, hauseigen produzierter Schokolade und Jerseys ganz spezieller Black Butter gereicht wurden. Die schwarze Butter hat dabei auffallend wenig mit Butter zu tun und hinterlässt einen süßlich, herben Geschmack auf der Zunge. Mir persönlich hat es so gut gefallen, dass für mich das unentdeckte Sark einfach ein willkommener Grund erscheint, um auf diese faszinierenden Inseln wiederzukehren.

Mein Resümee scheint klar zu sein: Die Kanalinseln sind wirklich interessant, noch prickelnd unbekannt und eine landschaftliche Besonderheit. Es gibt eine Menge zu entdecken, köstliches zu probieren, neues zu lernen und offensichtlich nach der Rückkehr eine ganze Menge zu berichten!
Mit besten Grüßen,
(PRIMA REISENDE) Sara Del Barba
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