Neapel sehen und sterben

Neapel sehen und sterben! Karl Heinz Sengwein zum Lokalaugenschein nach Neapel geflogen!

Der Dreck ist weg !!! Statt vermeintlicher Müllberge auf Neapels Straßen findet man leckere Düfte von Pizza und Past; von Gucci, Dolce & Gabanna.

Das sprichwörtliche Original "Vedi Napoli e poi muori", was wörtlich übersetzt bedeutet "Sieh Neapel und danach kannst Du sterben" könnte heute vielleicht auch anders interpretiert werden, wenn man den Meldungen verschiedener Nachrichtenagenturen Glauben schenken darf, obwohl damit eindeutig die Schönheit Neapels gemeint ist. Karl Heinz Sengwein, Geschäftsführer des Italien Reiseveranstalters PRIMA REISEN ist daher am 10. Jänner 2008 zu einem Lokalaugenschein nach Neapel geflogen und kann von seiner „Fact Finding Mission“ folgendes berichten: Der Dreck ist Weg - Neapel ist sauber!!!

Wie gestern die Nachrichtenagentur ANSA berichtete sind „Von den ursprünglich 110.000 Tonnen Müll (sind) mittlerweile nur mehr 7.000 Tonnen auf den Straßen der süditalienischen Stadt Neapel übrig geblieben. Der seit 1994 immer wiederkehrende und von findigen Geschäftsleuten unterstützte „Müll-Notstand" hat sich beinahe wieder normalisiert, obwohl in Kampanien noch immer keine einzige Verbrennungsanlage in Betrieb ist und Mülltrennung konsequent nur in einigen wenigen Kleinstädten praktiziert wird. Da bleiben für die Entsorgung dann immer nur neue Deponien, die jedes Mal wütende Bürgerproteste und Demonstrationen auslösen“.

Die Flaniermeile ist geputzt

Eine Woche nachdem Ministerpräsident Prodi von einem nationalen Notstand gesprochen hatte, kehre langsam die Normalität zurück. In der Innenstadt und an der kilometerlangen Flaniermeile unten am Meer erinnert nichts mehr an den Müllnotstand, alles ist geputzt.

„Hier ist es ziemlich sauber. Wenn es noch Probleme gibt, dann nur in den Vororten. Im Zentrum haben sie schon aufgeräumt. In den Straßen der Millionenstadt Neapel haben die 20.000 Müllmänner sehr gute Arbeit geleistet. Statt dem vermeintlichen und in den Medien sehr plakativ dargestellten Dreck werden auf Neapels Straßen hauptsächlich Luxusartikel von Gucci, Armani, Louis Vuitton, Dolce & Gabanna sowie gutschmeckende Pizzas gesehen und zum Kauf günstig angeboten. Verblüffend ist auch, dass es in Neapel selbst viel mehr leere als volle bzw. überfüllte Müll- und Mistkübel zu finden sind (siehe Bilder)“ berichtet weiter Karl Heinz Sengwein.

Kaum jemand verlässt Neapel ohne Emotionen. Und die liegen einerseits bei „nie wieder Neapel“ - und das bezieht sich dann meist auf den tosenden Lärm und den teilweise aggressiven Verkehr in den Straßen wie auch auf die teilweise weniger sauberen Gehsteige. Andere wiederum sind äußerst fasziniert von dem pulsierenden Leben dieser faszinierenden Stadt Neapel und der gesamten Region Kampanien.

PRIMA REISEN hat sein Kampanien Angebot für 2008 daher weiter ausgebaut und wird in der laufenden Saison in Zusammenarbiet mit dem dem Tourismusminsterium viele gemeinsame Marketingaktivitäten starten und neue Programme mit Besichtigungen, Wein- und Gourmetreisen sowie Badaufenthalte an der Amalfiküste, im Cilento sowie auf den Inseln Capri und Ischia anbieten. Kampanien wird in den PRIMA REISEN Katalogen „Italien 2008“ und „Städte 2008“ angeboten, die online unter www.schoengrundner.at bestellt werden können.

Wien, 14. Jänner 2008