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Das zauberhafte Nordirland

Die malerischen Seiten Nordirlands
02.04.2019

Die Grüne Insel ist in seiner Gesamtheit schon eine Reise wert. Saftiges Grün wechselt sich mit kargen Felsen und steilen Klippen hin zum Meer ab. Wer Urlaub in Irland macht, der sollte aber auch auf keinen Fall auf das angrenzende Nordirland verzichten. Um Ihren Aufenthalt besser planen zu können, bekommen Sie hier einen kleinen Überblick über die Geschichte des Landes und seine Highlights.

Geschichtliches

Die heutige Grenze zum restlichen Teil der Insel wurde erst relativ spät gezogen. 1921, nach dem Ende des Irischen Unabhängigkeitskrieges, in dem die Irisch-Republikanische Armee – überwiegend Katholiken – gegen die Britische Krone protestantischen Glaubens aufbegehrte, mündete im Anglo-Irischen-Vertrag. In diesem wurde festgelegt, dass der bereits damals von den Briten verwaltete Teil Nordirland sich vom Freistaat Irland lossagen durfte. Bis heute existiert zwischen der Republik Irland und dem britischen Teil Nordirland eine weiche Grenzziehung, die es ermöglicht, ohne Grenzkontrollen zwischen den beiden Ländern zu wechseln. Dass dies auch nach dem Brexit so bleiben wird ist wahrscheinlich, endgültig kann es aber noch nicht angenommen werden.

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Derry – Londonderry

Die irische und nordirische Geschichte ist ganz besonders in Nordirlands zweitgrößter Stadt sichtbar. Gemeinhin und auch in der Republik Irland als Derry bekannt, wurde die Stadt aufgrund großzügiger Spenden von Kaufleuten aus London offiziell als Londonderry bezeichnet. Im Südwesten der Stadt kann das frühgeschichtliche Bauwerk Court Tomb von Ervey besichtigt werden. Die noch immer sichtbaren Stadtmauern der Altstadt stammen aus dem 17. Jhdt. Einen Überblick über die Geschichte der Stadt wird einem im Towermuseum geboten.

Giant’s Causeway – mystische Landbrücke

Fährt man entlang der malerischen Küstenstraße von Londonderry nach Belfast, kann man die über 300 Kilometer lange Causeway-Küste bewundern. Knapp vor Belfast bietet sich hier auch ein atemberaubendes Naturphänomen. Als Giant’s Causeway bezeichnet reihen sich etwa 40000, meist sechseckige Basaltsäulen aneinander. Diese Säulen entstanden durch das Abkühlen von Lavaströmen vor ca. 60 Millionen Jahren. Seinen Namen erhielt der Giant’s Causeway (dt. Damm des Riesen) von einer Legende. Demnach wurde vom Riesen Fionn mac Cumhaill eine Landbrücke bis nach Schottland gebaut, um seinen Widersacher dort zu einem Duell herauszufordern. Der Giant’s Causeway zählt seit 1986 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Belfast

Die Hauptstadt Nordirlands ist mit über 336.000 Einwohnern zugleich auch die größte Stadt des Landes. Geschichtlich interessant ist hier vor allem der auf dem Gelände der früheren Werft Harland & Wolff errichtete Titanic-Themenpark. Hier wurde 1912 die RMS Titanic, das wohl berühmteste Linienschiff der Welt, gebaut. Weitere sehenswerte Gebäude sind das Rathaus am Donegal-Square sowie die berühmte Queens University mit dem prächtigen botanischen Garten.

Nordirland als Filmkulisse

Bekanntlich diente Nordirland als Drehort einer beliebten mittelalterlichen Fernsehserie. Die Dark Hedges, eine Allee von Bäumen, welche mit ihren Ästen eine tunnelähnliche Passage über einen Abschnitt der Bregagh Road bildet, dienten neben der amerikanischen Serie auch als Kulisse für Hollywoodfilme. Weitere Szenen zur Fantasy-Serie von HBO sind unter anderem im Shane’s Castle, Castle Ward und in den Paint Hall Studios in Belfast entstanden.

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