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Reisebericht: Eine Nacht unter Sternen . . .

Reisebericht: Eine Nacht im finnischen Glasiglu verbringen
10.09.2018

Im Zuge unserer Reise nach Finnland wollten wir uns eine Übernachtung im gläsernen Iglu etwas abseits von Levi nicht entgehen lassen.

Eine oder zwei Nächte?

Als leidenschaftliche Skifahrer & Snowboarder hatten wir schon länger vor, mal wieder einen Winterurlaub zu unternehmen. Ein Bekannter hat uns dann Finnland als Reiseziel empfohlen, da hier bereits von September/Oktober weg bis Mitte April garantiert Schnee liegt. Unser Reisebüro hat uns daraufhin die Reise Winterzauber in Finnland empfohlen, inklusive Direktflug von Wien und zahlreichen Ausflügen - wie jeweils eine Schlittentour mit Husky und Rentier, eine Motorschlittensafari, eine Schneeschuhwanderung und ein Tagesausflug zum Weihnachtsmanndorf. Als Unterkunft entschieden wir uns für das preiswerte Hullu Poro Hotel***, direkt im Zentrum gelegen.

Im Reisebüro wurde uns angeboten, entweder eine oder zwei Nächte im Glasiglu zu verbringen. Aufgrund des umfangreichen Ausflugsprogramm fiel die Entscheidung auf eine  Nacht unter dem Sternenhimmel Lapplands. Im Nachhinein war es eine gute Entscheidung. Im näheren Umkreis gibt es nämlich sonst nicht wirklich so viel zu entdecken.  

Iglu aus Glas mit Ausblick

Laut Reiseunterlagen fiel unsere Übernachtung im Glasiglu bereits auf die 2. Nacht. Den Vormittag nutzten wir noch um etwas durch die Fußgängerzone direkt beim Hotel zu spazieren. Gegen 16 Uhr wurden wir mit dem Taxi vom Hotel abgeholt. Im „Glasiglu-Dorf“ angekommen, staunten wir nicht schlecht über die clevere Bauweise der Bauwerke. Die Kuppeln der Iglus waren tatsächlich nahezu vollständig aus Glas gefertigt. Da die Iglus auf einer Anhöhe gebaut wurden hatten wir einen perfekten Rundumblick auf die verschneite Landschaft.

Das Superior Iglu, welches wir für die Nacht bezogen hatten, verfügte über eine Miniküche und ein eigenes Badezimmer. Zudem waren die Glasflächen beheizt, so konnte weder Schnee noch Eis die Aussicht trüben. In der Mitte befand sich ein gemütliches Bett.  

Restaurant „Aurora Sky“

Bevor wir aber tatsächlich die Aussicht in gemütlicher Zweisamkeit verbrachten, statteten wir dem einzigen Restaurant im Iglu-Dorf einen Besuch ab. Das Aurora Sky hat seinen Namen nicht ohne Grund. In der Kuppel im Obergeschoß hatten wir während des hervorragenden Essens einen fantastischen Ausblick auf den nächtlichen Sternenhimmel. Nach dem Essen namen wir noch kurz im Erdgeschoss bei dem wohlig warmen Kaminfeuer platz bevor wir schließlich die Privatsphäre in unserem Iglu aufsuchten. 

Northern Lights House

Erst später erfuhren wir auch von dem Northern Lights House. Eine weitere Möglichkeit, im Glasiglu-Dorf zu übernachten. Diese ist aber speziell für größere Familien oder gar kleine Gruppen vorgesehen. Auf insgesamt 123m² befindet sich alles, was man in einem modernen Haushalt auch finden würde: Neben einem Wohnzimmer mit Panoramafenster sollen sich zwei Schlafzimmer mit Doppelbett und sogar ein beheizter Außenwhirlpool befinden. Wir hatten aber auch im kleineren Iglu alles Notwendige.

Sternenhimmel und Nordlichter

Diese Nacht wird uns sicher lange in Erinnerung bleiben, obwohl wir leider nicht das Glück hatten, die Nordlichter am Himmel tanzen zu sehen. Nach dem ausgiebigen Frühstück im Restaurant Aurora Sky ging es schließlich wieder in unsere Hauptunterkunft nach Levi, wo schon das nächste Abenteuer auf uns wartete: Eine Husky-Schlittenfahrt…

Tipp: Eine (oder zwei) Übernachtungen im Glasiglu kann zu jeder PRIMA Finnland-Reise hinzugebucht werden. Die Verfügbarkeiten sind aber aufgrund der hohen Nachfrage recht begrenzt. 

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